Magen- und Darmprobleme beim Hund

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon jockelhorstel am 1. Dez 2007, 09:00

wir haben einen kleinen Yorkshire von 5 Jahren, der nun seit ĂĽber einem Jahr an massiven Magen- und Darmproblemen leidet.

Langsam wissen wir und wohl auch der Tierarzt nicht mehr weiter. Aber erstmal die Leidensgeschichte.

Angefangen hat es im November 2006 mit Erbrechen und Bauchkrämpfen.
Er bekam dann vom Tierarzt Spritzen gegen das Erbrechen und die Bauchkrämpfe.
Eine Blutuntersuchung wurde auch durchgeführt – ohne Befund.

Dann war Ruhe bis Januar 2007. Januar wieder das gleiche Problem, wieder Spritzen.
Nun keine Probleme mehr bis März 2007.

Das gleiche Problem trat dann im Urlaub auf Kos auf. Also dort wieder zum Tierarzt.
Behandlung wieder mit einer Antibiotika Spritze. Am Abend dann wieder Besserung.
Zwei Tage später wieder in Deutschland zum Arzt wegen Nachbehandlung.
Dann zwei Wochen lang die Gabe von Antibiotika und einem Magensäurehemmer. Es bestand die Vermutung auf eine Gastritis.

Keine Probleme bis September 2007. Nun kam blutiger Durchfall und wieder Krämpfe hinzu.
Behandlung hier mit einem Magenmittel und Gaben von 2x.Infussion mit Antibiotika. Seitdem geht es fast im Wechsel, auĂźer blutiger Durchfall, der ist zum GlĂĽck nicht mehr aufgetreten.

Es wurde der Verdacht auf eine Futterallergie in Erwägung gezogen. Um die lange Zeit der Austestung zu ersparen wurde das Futter auf Hypoallergenes Futter umgestellt – jedoch ohne Besserung.

Die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden und kommen nun in immer kürzeren Abständen.

Erbrechen, Bauchkrämpfe oder breiigen Stuhlgang (ohne Blut), der sich vorallem nachts mit 5-7 maligen Stuhlgang äußert. ER meldet sich dann und macht Herrchen wach, zum Glück haben wir eine Terrasse, denn das rauslassen muss dann schnell gehen.

Es wurde folgende Untersuchungen durchgeführt: Röntgen, mehrere Blutabnahmen, Stuhlproben – alles ohne Befund. Letzte Blutabnahme letzten Dienstag mit Test der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse.
Irgendwie hofften auf eine Unterfunktion der Schilddrüse, da viele Symptome wie zusätzlich zeitweise eitrige Hautausschläge am Bauch, schnelles Frieren, fehlender Antrieb dazu gepaßt hätten. Aber die Schilddrüse ist lt. Blutuntersuchung in Ordnung, die Werte liegen sogar im oberen Norm-Bereich. Bauchspeicheldrüsenergebnis liegt noch nicht vor.

Zeit Oktober bekommt er nun noch eine geringe Menge Cortison. Das nun langsam ausgeleitet wird. Weiterhin bekam er bis Dienstag Omeprazol abends. Zwischendurch bekam er längere Zeit noch Aloe D3 Tabletten.

Seit Dienstag bekommt er nun Sensitiv Futter. Wenn es ihm gut geht, hat er guten Hunger, da mĂĽssen wir sogar aufpassen, das es nicht zu viel wird. Die Futtermenge wird auf sein Gewicht abgewogen.

Wir haben seit Sommer den Tierarzt gewechselt, da der jetzige hier im Ort einen sehr guten fachlichen Ruf genieĂźt. Aber langsam wissen wir keinen Rat mehr.

Es ist nicht so, dass er nur noch antriebslos ist. Er spielt noch und ist freudig dabei, wenn wir zum Gassi gehen, aber das kann auch schnell wechseln.

Er kann jetzt munter sein und in kurzer Zeit kann es schon anders aussehen, dann geht es ihm schlecht.

Wenn er Bauchkrämpfe hat zieht sich meist in ein anderes Zimmer zurück und wird dann brummig, wenn man sich ihm nähert. Also er will dann seine Ruhe haben.Er zittert dann meist und macht beim Sitzen eine Buckel.


Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, was es sein könnte oder was man homöopatisch versuchen könnte.
Benutzeravatar
jockelhorstel
 
Beiträge: 259
Registriert: 6. Feb 2003, 10:44
Wohnort: Eutin


Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon pierroth am 1. Dez 2007, 12:54

Hallo,

der arme kleine Kerl...
Die Problematik ist offensichtlich tiefgreifend, weshalb Dir weder ich, noch jemand anderes auf Anhieb ein hom. Mittel nennen könnte, da gibt es mehrere Mittel, die in Frage kämen.
Zunäch steinmal, was war vor einem Jahr (Impfung, Wurmkur, Aufregung, Wohnungswechsel, Stress in der Familie usw.)?
Ich hatte in der Vergangenheit ähnlich gelagerte Fälle, die Durchfälle gingen z.T. aber schon seit Jahren so, immer wieder AB-Gaben in immer kürzeren Abständen. Nach den entsprechenden konstitutionellen Mitteln, geht es den Hunden/Katzen jetzt wieder gut, ohne Durchfälle.
Ich möchte Dir damit Mut machen, dass eine hom. Behandlung durchaus "noch Sinn" macht. Dies sollte aber jemand vor Ort machen mit einer gründlichen Anamnese, ausserdem sollte eine Darmsanierung durchgeführt werden, wurde hier schon mehrfach angesprochen, z.B. mit Propolis, Blütenpollen, Terrakraft, Joghurt usw. Aloe ist zwar ein sehr gutes Durchfallmittel, in Deinem Fall wird es auf Dauer aber nichts bringen.
Im akuten Zustand bei massivem Durchfallkannst Du mal folgendes versuchen:
1 kg Möhren (kleinschnippeln), 1 Teel. Salz, 1 L Wasser (oder von allen Zutaten entsprechend die Hälfte) mind. 1 Stunde kochen lassen, danach pürrieren, portionsweise über den Tag verteilt in den Napf geben und mit heissem Wasser etwas auffüllen (sollte lauwarm sein). Nur diese Suppe geben, sonst nichts anderes. Möhren sezten nach einer solch langen Garzeit ein natürliches Antibiotikum frei und reguliert die Darmtätigkeit.

LG Pierroth
pierroth
 
Beiträge: 2216
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21
Wohnort: Hochtaunus

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon jockelhorstel am 1. Dez 2007, 16:54

Hallo Pierroth,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Das mit den Möhren werde ich natürlich gern machen.

Wir möchten ja auch, dass es unserem kleinen wieder besser geht. Und uns natürlich auch, da es uns doch sehr belastet, man macht sich natürlich doch seine Gedanken.

Es war rein gar nichts auffälliges vor einem Jahr. Kein Stress, kein Umzug und auch keine Impfungen. Die sind erst später erfolgt. Das war gerade in der Zeit als er Beschwerdefrei war. Wir haben ja auch nach der Behandlung im November gedacht, es wäre was einmaliges gewesen, aber leider war es nicht so.

Übrigens mit den Gedanken machen, wir überlegen auch woher es kommt. Er frist nichts anderes als sein Hundefutter. Beim Futter achten wir auf Qualität, Supermarkt und Billigfutter bekommt er nicht. Ebenso nichts süßes (süßes frist er allein nicht, das könnte ruhig liegen, er rührt es nicht an) oder was vom Tisch.

Aber was mir in den Sinn gekommen ist, kann sowas beim Tier rein selisch ausgelöst werden.
Dazu folgendes: zweimal die Woche fĂĽr je ca. 3-4 Stunden helfe ich in einem BĂĽro aus.
Meist einmal nachmittags und einmal vormittags. In dieser Zeit ist er bei meinen Eltern.
Diese haben auch einen kleinen Yorki und beide verstehen sich super, wenn sie sich mal einen Tag nicht sehen können, sind beide nur am Fenster und gucken ob der andere kommt.

Aber kann es sein, dass unser Kleiner mich dann so vermißt, dass er so reagiert. Denn komischerweise geht es zu 80% los, wenn ich nicht da war. Entweder noch in der Nacht oder am nächsten Tag.
An meinen Eltern kann es nicht liegen, die hängen selbst an dem kleinen Kerl. Fremd ist es ihm dort auch nicht, da wir öfters mal da sind, allein wegen der Hunde. Sie wohnen auch nur drei Häuser weiter, als ist auch die Gegend nicht fremd. Er hat es dort wirklich gut.

Wie schon gesagt die beiden Hunde verstehen sich prima, ab und zu raufen sie zwar mal, aber Sekunden später sind sie wieder ein Herz und eine Seele. Der Tierarzt kennt beide und meint immer, dass sind richtige Hundefreunde.

Ich habe schon dran gedacht, ihn probeweise wieder mit ins BĂĽro zu nehmen und das mal auszutesten. Das Mitbringen ist erlaubt, der dortige Chef ist sein bester Freund.
FrĂĽher hatte ich ihn immer mit, aber ich hab immer gedacht, es ist doch langweilig die ganze Zeit dort zu verbringen. Bei seinem Hundefreund hat er es doch besser mit dem kann er spielen und meine Eltern machen auch immer eine groĂźe Gassirunde mit beiden.

Ab wann er nicht mehr mit ins BĂĽro geht, weiĂź ich aber leider nicht mehr.

Am Futter kann es auch nicht liegen, da er auch bei meinen Eltern nur sein Futter bekommt.
(bekommen dann beide)

Wenn es sowas gibt, verwundert mich nur sein Kranksein im Urlaub. Er ist schon oft mit uns gereist und das macht ihm absolut nichts, hauptsache wir sind da. Das Hotel auf Kos kennt er vom Jahr davor schon und sowas Tierliebes wie dort haben wir noch nirgends erlebt. Die Hunde durften sich völlig frei bewegen und der Chef hat uns sogar zum Tierarzt gefahren.

Oder habe ich bei meinen Ăśberlegungen etwas ĂĽbersehen?

Zum einem Tierheilpraktiker würden wir gern gehen, aber hier in unserer Gegend sind die leider nicht so stark vertreten. Aber vielleicht kennt ja jemand hier in der Nähe einen guten. Der Name kann mir gern über die Mail gesandt werden.

Sorry, nun ist es wieder so viel zum Lesen geworden.
Benutzeravatar
jockelhorstel
 
Beiträge: 259
Registriert: 6. Feb 2003, 10:44
Wohnort: Eutin

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon cowgirlb am 1. Dez 2007, 17:05

Hallo , habe gerade ihren Bericht gelesen , wichtig wäre zu wissen ob sie bevor der Yorki Symtome hatte mit dem kleinen im Süden- Mittelmeeraum waren , oder eventuell andere Tiere in Ihrem Haushalt , oder wenn bekannt ob bei Geschwister oder Elterntiere diese Symtome einmal auftraten , dann würdeich empfelen lassen Sie den Yorki mal auf Leishmanien, Babesien, Dirofilarien und Ehrlichien untersuchen , Bluttest .Ist nur ein Tipp von mir , Ferndiagnosen sollte man als guter THP nicht stellen , vielleicht gibt es ja in Ihrer Nähe sogar einen THP zu dem Sie mit dem Hund einmal gehen können , von wo kommen Sie denn , vielleicht ist mir ein praktizierender THP bekannt
Birgitt Kraemer THP
cowgirlb
 
Beiträge: 3
Registriert: 15. Nov 2007, 19:18

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon jockelhorstel am 1. Dez 2007, 18:00

Hallo Frau Krämer,

wir waren im Mai 2006 schon mal mit ihm auf Kos.

Aber er hatte bereits ein einmaliges Magenproblem im November 2005. Da wurde die Leber als Auslöser angesehen (ein Leberwert war nicht in Ordnung). Er bekam dann ein homöopatisches Mittel und dann war ein Jahr nichts mehr.

Die Mittelmeerkrankheiten sind vom Arzt auszuschließen, da er nicht ein einziges Symptom aufweist: kein Fieber, keine Appetitlosigkeit (eher muss man aufpassen), kein Hecheln absolut nichts ungewöhnliches.
Bei beiden Reisen wurde Vorsorge getroffen, das erste Mal in Form des Halsbandes und beim zweiten Mal Tropfen auf den Nacken.

Alle Blutbefunde des letzten Jahres waren bestens, überhaupt nichts auffälliges.

Meistens ist er auch völlig fit, auch wenn er nachts dann bis zu 7 x raus muss und breiig-schleimigen Stuhlgang hat. Es ist nicht jedes Mal mit Bauchkrämpfen verbunden oder die Krämpfe kommen dann unabhängig vom Stuhl, also paar Stunden später, aber auch nicht immer.

Wenn es wieder mit den Nachts Gassi-Aktion los geht, das kündigt sich immer schon vorher an. Wenn wir am späten Nachmittag Gassi waren und er Stuhl hatte und dann abends gegen 19.00 h/20.00 h nochmal raus will und dann wieder Stuhlgang hat, wissen wir inzwischen schon, dass es dann wieder los geht in der Nacht.

Von seinen Hunde-Eltern und Geschwistern wissen wir leider nichts, da wir ihn ĂĽber eine Hundehilfe bekommen haben.
Vom Ausland stammt der Hund meiner Eltern, dieser ist von Ibiza, aber völlig gesund, das wurde vorher getestet. (kam über einen Tierheim nach Deutschland)

Sicher ist mir bewußt, dass Hilfe über´s Internet schwer möglich ist. Meine Hoffnung war, dass vielleicht ein Leser bei seinem Tier auch schon einmal sowas durchgemacht hat.

Vielleicht auch einen Tipp, was man ihn als leichtes Mittel geben könnte. Wie sieht es denn mit Heilerde aus? Das kann man doch beim Tier anwenden. Oder? Oder wäre das zu schwach?

Wohnen tun wir in Eutin, das liegt in der Nähe der Ostsee, Scharbeutz, Haffkrug. In der Mitte zwischen Kiel und Lübeck.
Benutzeravatar
jockelhorstel
 
Beiträge: 259
Registriert: 6. Feb 2003, 10:44
Wohnort: Eutin

Versand GRATIS!

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon jockelhorstel am 1. Dez 2007, 18:15

http://s6.directupload.net/file/d/1263/cks6vn5t_jpg.htm

Das ist ĂĽbrigens der kleine Sorgenbereiter - unser Kamo.
Benutzeravatar
jockelhorstel
 
Beiträge: 259
Registriert: 6. Feb 2003, 10:44
Wohnort: Eutin

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon pierroth am 1. Dez 2007, 23:21

Der ist ja putzig.
Tja, das mit den Seelchen...Als meine erste Hündin schwer erkrankte, hing sie um so mehr an mir. Jedes Mal, wenn ich zu Seminaren weg war (morgens weg, kam aber abends wieder), hat sie mir prompt Fieber bekommen. Ich würde also eine Reaktion auf Dein Fernbleiben nicht allzuweit wegschieben, zumindest scheint dies (auch wenn es nicht ursächlich sein sollte) durchaus (mit) ein Auslöser zu sein, zumal organisch ja nichts zu finden zu sein scheint.
Welches hom. Mittel in welcher Potenz bekam er damals?
Heilerde wäre in der Akutsituation durchaus sinnvoll, wird aber die Problematik auf Dauer nicht beheben.
Bei meinen angegebenen Bsp. bekam jedes Tier ein anderes Mittel. Von daher wäre es wichtig, bei einem guten Tierhomöopathen eine gründliche Erstanamnese durchführen zu lassen. Wenn in Deiner direkten Nähe niemand ist, dem/der Du vertraust, dann lohnt es sich manchmal auch, etwas weiter zu fahren. Spätere Behandlungen können dann u.U. auch telefonisch durchgeführt werden. Dies geht i.d.R. gut, wenn die Besitzer bereit sind mitzuarbeiten.

LG Pierroth
pierroth
 
Beiträge: 2216
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21
Wohnort: Hochtaunus

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon pamy am 2. Dez 2007, 11:35

Hallo

die Psyche kann solche Störungen schon hervorrufen. Da kann zu wenig Aufmerksamkeit durchaus reichen, da muss man evt. nicht nen ganzen Tag weg sein.
Keine übermäßig verteilte sondern gleichmäßige regelmäßige Aufmerksamkeit würde ich empfehlen - und den Versuch, den Hund mitzunehmen ins Büro, würde ich als sinnvoll erachten.

Es gibt zb Pferde, die trotz Herde und Weide (was ja viel spannender ist), Menschen beim Ausmisten Gesellschaft leisten ;)

Gute Besserung
Pamy
pamy
 
Beiträge: 46
Registriert: 25. Okt 2006, 20:24

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon Elfchen am 2. Dez 2007, 12:04

Hallo,

darf ich mal fragen was genau der Kleine zu fressen bekommt ?
Es ist mittlerweile so,Daß viele Hunde das unnatürliche Fertigfutter nicht mehr vertragen,nur die wenigsten Tierärzte erkennen dies,oder sind gewillt dies überhaupt in Erwägung zu ziehen.
Mein eigener Hund wird genau so krank wie der Yorki,wenn er solch Industriefutter bekommt.Mit artgerechter,biologischer Rohernährung ist er topfit und gesund.
Dies soll nur zum Nachdenken anregen.
Alles Gute.

LG Elfchen
Elfchen
 
Beiträge: 171
Registriert: 23. Apr 2006, 13:20
Wohnort: stockach

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon jockelhorstel am 7. Feb 2008, 18:03

Hallo,

ich möchte mich mal wieder melden und berichten.

Unserem kleinen Kamo geht es nun wieder gut. Tabletten sind seit Anfang Januar abgesetzt.

Das einzige, was zwischenzeitlich noch mal auftrat, waren Hautprobleme. Auch das war damals schon ein Hin- und Her, entweder das eine Futter, da kamen die Magen- und Darmprobleme zurĂĽck und beim anderen die Hautprobleme.
Die haben wir aber jetzt ohne Medi´s im Griff und auch sie werden besser. (fast schon weg, nur vereinzelt noch Schuppen, jedoch nichts entzundenes oder rotes mehr)

Als Futter geben wir jetzt selbst gekochtes Pferdefleisch oder pures Dosenpferdefleisch (sorry an alle Pferdeliebhaber) mit Reis und einer Scheibe Möhre. Das verträgt er sehr gut und die Haut wird täglich besser.

Auch sein Allgemeinbefinden hat sich gebessert, er ist wieder munterer und spielt nun mehr und öfter.

Eine Frage habe ich aber dann doch noch. Es gibt Tage da hat er keinen Stuhlgang. Kann das durch die Umstellung des Fleisches kommen und sich wieder regulieren?
Möchte ihn ja auch kein Abführmittel geben, auch kein natürliches, da ich Angst habe die Durchfallphase kommt zurück.
Sein Löffelchen Frischkäse oder paar Tropfen Olivenöl bringen da auch nichts.

Belasten scheint es ihn aber nicht, da er trotz fehlenden Stuhlgangs munter und ausgelassen herumtollt.

Oh, wir sind so froh, man leidet ja jedesmal mit.
Benutzeravatar
jockelhorstel
 
Beiträge: 259
Registriert: 6. Feb 2003, 10:44
Wohnort: Eutin

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon Elfchen am 8. Feb 2008, 08:49

Hallo,

toll das es dem HĂĽndchen wieder besser geht.
Meine Frage :ist die Möhre roh oder gegart ?
Roh sorgt sie eher fĂĽr guten Stuhlgang,gekocht stopft sie.
Versucht doch mal etwas rohe fein geriebene Möhre unters Futter zu geben,es könnte helfen.
Das Fleisch wĂĽrde ich auch nicht gar kochen,sondern nur kurz in kochendes Wasser geben und somit fast roh fĂĽttern.
Ansonsten,wenn der Hund fit und munter ist und der Kot normal in der Konsistenz ist,wĂĽrde ich mir keine Sorgen machen und die Umstellung abwarten.
Viel Erfolg weiterhin.

LG Elfchen
Elfchen
 
Beiträge: 171
Registriert: 23. Apr 2006, 13:20
Wohnort: stockach

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon pierroth am 8. Feb 2008, 16:11

Das hört sich doch super an.
Ă–l bekommen meine tgl. einen EĂźl. (kleine Hunde reicht meist ein Teel.) ĂĽber das Futter. Hast Du denn das GefĂĽhl, dass er beim Absetzen Probleme hat, oder ob der Stuhl zu fest/hart ist?

LG Pierroth
pierroth
 
Beiträge: 2216
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21
Wohnort: Hochtaunus

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon jockelhorstel am 8. Feb 2008, 17:59

ich Danke Euch fĂĽr Eure Antworten.

Hallo Elfchen,
Bin ja auch manchmal ein Dussel, habe die Möhren nur ganz kurz mit dem Fleisch gekocht. Aber gekocht ist natürlich gekocht, oh wie blöd von mir. Hab ihm heute gleich ein Stück roh gerieben gegeben, fand er total lecker.

Hallo Pierroth,
ne beim Absetzen ist er so wie immer, also keine besondere Anstrengung, ganz normal.
Da ist das Plätzchen aussuchen schon anstrengender, nicht jede Stelle ist dafür geeignet.

Heute hat er sein Geschäft gemacht, riesig aber ganz normal. Vielleicht kommt es auch daher, dass das Fleisch nicht so fetthaltig ist? (vor dem Stück rohe Möhre)

Wie auch schon gesagt bzw. geschrieben, er ist im Allgeimbefinden viel beweglicher und munterer geworden. Er hat das Spielen neu entdeckt, auch mit dem HĂĽndchen meiner Eltern tobt er wie ein Wilder durch die Gegend.
Benutzeravatar
jockelhorstel
 
Beiträge: 259
Registriert: 6. Feb 2003, 10:44
Wohnort: Eutin

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon pierroth am 9. Feb 2008, 08:17

...dann würde ich mir zunächst mal keine grossen Sorgen machen. Du könntest ihm auch ab und an mal etwas Leinsamenschrot drunter geben.

LG Pierroth
pierroth
 
Beiträge: 2216
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21
Wohnort: Hochtaunus

Re: Magen- und Darmprobleme beim Hund

Beitragvon Shana1 am 4. Mär 2008, 21:19

Hallo, ich hatte mit meinem Rotti auch lange Probleme und hab ihm dann über längere Zeit Navetin gegeben. Das ist ein natürliches Mittel zur Regulierung der Darmflora und zur EIsenversorgung. Schau doch mal im Internet nach unter http://www.naveta.ch

viel Erfolg und gute Besserung

gaby
Shana1
 
Beiträge: 7
Registriert: 13. Jan 2008, 21:30



ZurĂĽck zu Hilfe, mein Tier ist krank

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Keine Mitglieder und 4 Gäste